Die Konferenzreihe „GeNeMe – Gemeinschaften in Neuen Medien“ beleuchtet seit über 25 Jahren Online-Communities aus der Perspektive verschiedener Fachdisziplinen wie Informatik und Data Science, Medientechnologie, Bildungs- und Wirtschaftswissenschaft, Informations- und Verwaltungswissenschaft und Sozial- und Kommunikationswissenschaft sowie an deren Schnittstellen.
Im Jahr 2026 widmet sich die „GeNeMe“ der Frage, wie digitale Partizipation gestaltet, erforscht und reflektiert werden kann. In diesem Kontext wirft die rasante technologische Entwicklung fundamentale Fragen auf: Welche methodischen Ansätze ermöglichen eine wirksame Beteiligung in Forschungs- und Gestaltungsprozessen? Welche Kompetenzen sind erforderlich, um digitale Souveränität zu sichern? Wie verändern virtuelle Gemeinschaften, KI-gestützte Systeme und immersive Technologien Formen der Zusammenarbeit und Ko-Kreation? Und welche Chancen und Risiken ergeben sich für demokratische Entscheidungsprozesse in einer zunehmend von Maschinen mitgestalteten Öffentlichkeit?
Die Konferenz wird insbesondere folgende Themen in den Blick nehmen:
- Partizipative Forschung
- Zukunft digitaler Partizipation
- Partizipation und Demokratie
- Partizipation als Ko-Kreation
- Partizipation in digitalen und hybriden Gemeinschaften
- Partizipation in digitalen Bildungsprozessen
Die 29. „GeNeMe“ findet primär in Präsenz in Dresden mit optionaler Online-Teilnahme statt. Die Konferenz wird organisiert von Wissenschaftler:innen der Fakultäten Erziehungs- und Wirtschaftswissenschaften, dem Center for Open Digital Innovation and Participation (CODIP) der TU Dresden sowie der Hochschule Stralsund (HOST), mit freundlicher Unterstützung des Silicon Saxony e.V.
Für die Teilnahme an der Konferenz und an der Eröffnungsveranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich. Bis zum 06.09.2026 wird ein Frühbucher-Rabatt gewährt.
Weitere Informationen und Anmeldung
Konferenz „GeNeMe – Gemeinschaften in Neuen Medien“ 2026

